woensdag, juli 20, 2011

Salzgitter "He Pferd, whohin? Frag nicht mich, frag .....

Ein Reiter, hoch zu Ross, jagt im Galopp über die Landstraße. Da ist ein alter Bauer auf dem Feld bei seiner Arbeit. Er richtet sich auf und ruft: „He Reiter, wohin?“ Der wendet seinen Kopf über die Schulter und schreit zurück:....

An fünf Sonntagen in der Fastenzeit wird das Asse-Kreuz schweigend und betend durch Hannover, Bremerhaven, Gorleben, Salzgitter und Remlingen getragen. Der Ökumenische Kreuzweg der Schöpfung 2011 steht unter dem Leitwort "Dein Reich komme, ..." Die Vaterunser-Bitte wird an allen fünf Sonntagen immer wieder auf unterschiedliche Art und Weise aufgegriffen

Stationen
Hannover, 13. März um 15.00 Uhr
Verantwortung übernehmen
Ansprache: Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages, Thema: "Dein Reich kommt, wenn Dein Wille geschieht"

Bremerhaven, 20. März um 15.00 Uhr
Globale Gerechtigkeit schaffen
Ansprache: Prälat Dr. Werner Schreer, Generalvikar der Diözese Hildesheim

Gorleben, 27. März um 14.00 Uhr
Zukunft gewinnen
Ansprache: Rebecca Harms, Mitglied des Europäischen
Parlaments

Salzgitter, 3. April um 15.00 Uhr
Lasten tragen

Remlingen, 10. April um 15.00 Uhr
Zerrissenheit aushalten
Ansprache: Prof. Dr. Friedrich Weber, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig





''[...]Metz sagt: „Die Mystik des Christentums ist eine Mystik der „Mitleidenschaft“ (Compassion), in der ich mich vom Leid der anderen anrühren lasse und daraufhin engagiere. Der Imperativ des Christentums lautet: „Aufwachen, die Augen öffnen.“ Das Christentum ist kein blinder Seelenzauber. Es lehrt nicht eine Mystik der geschlossenen, sondern eine Mystik der offenen Augen. Im Entdecken, im Sehen von Menschen (und Natur), die im alltäglichen Gesichtskreis unsichtbar bleiben, beginnt die Sichtbarkeit Gottes, öffnet sich seine Spur.“ Mitleidenschaft ist vorreligiös und ganz unideologisch. „Sie schickt uns“, schreibt Metz, „an die Front der politischen, der sozialen und kulturellen Konflikte in der heutigen Welt. Fremdes Leid wahrzunehmen und zur Sprache zu bringen, ist die unbedingte Voraussetzung aller zukünftigen Gerechtigkeitspolitik, aller neuen Formen sozialer Solidarität.“
Metz weiter: „Immer wieder habe ich versucht, ein überzeugendes deutsches Wort für die elementare Leidempfindlichkeit der christlichen Botschaft zu finden. „Mitleid" verweist zu sehr in die reine Gefühlswelt, klingt allemal privatisierend, und auch das Fremdwort "Empathie" klingt mir zu unpolitisch und zu unsozial. So bleibe ich bei dem Wort, mit dem ich bei nicht deutschsprachigen Zuhörern weniger Schwierigkeiten hatte, bei "Compassion".

– soweit Johann Baptist Metz.
Aber: [...] "

Salzgitter, 3. April um 15.00 Uhr
Elisabeth Eicke, Vorsitzende des Landeskatholikenausschusses Niedersachsen

Bron: Bisdom Hildesheim



Aan minstens 1 jongen ontbrak de mogelijkheid te kiezen of hij deel wilde nemen aan deze kruisweg.
Het onderzoek naar zijn zelfmoord in het huis van de priester is met de aanhouding en bekentenis van seksueel misbruik van jongeren van Andreas L opnieuw geopend.
Zijn dood, als 20 jarige, werd geweten aan familie omstandigheden.

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